Die Pfarreiengemeinschaft im Artland hat das katholische Kurzfilm-Festival nach Quakenbrück geholt. An vielen Orten, und diesmal eben auch in der Schauburg in Quakenbrück, laufen interessante Kurzfilme.
Erinnern Sie sich noch an Kino-Besuche in Kindertagen? Da gab es vor dem ‚Hauptfilm‘ nicht nur Werbung zu sehen, sondern oft auch einen – mehr oder weniger guten – Kurzfilm. Irgendwann verschwanden die Kurzfilme aus den Kinos. Wenn die großen Langfilme, heute meist mit weiter über 90 Minuten Spieldauer, wie Romane sind, dann sind Kurzfilme wie Gedichte oder Kurzgeschichten. Sie reißen ein Thema auf, erzählen eine Geschichte ‚nur‘ an, werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Kurzfilme sind Spots und werfen Schlaglichter, sie leuchten nie das ganze Themenfeld aus. Kurzfilme regen zum Weiterdenken an, zum Diskutieren, auch zur Auseinandersetzung. Und sie thematisieren in ganz kurzem Format die großen Fragen des Lebens.
Auch deshalb gibt es seit 1992, seit 33 Jahren, das Kurzfilmfestival ‚Augenblicke‘ als Initiative der katholischen Kirche in vielen Kinos in Deutschland (www.augenblicke-kurzfilme.de). Die Filme werden immer zwischen Januar und April gezeigt, in diesem Jahr erstmals auch in der Schauburg Quakenbrück (https://www.kino-quakenbrueck.de/event/117821), und zwar morgen, Dienstag, 1. April 2025, um 19.30 Uhr. Einen ersten Einblick in die acht aktuellen Kurzfilme gibt der offizielle Trailer, der hier zu sehen ist: https://www.youtube.com/watch?v=r_E-bFWUrtI.